Gründersünden bei der Investorensuche

Gründersünden bei der InvestorensucheUnternehmer und Gründer, die Kapital benötigen, umwerben Investoren oftmals mit euphorischen Eigendarstellungen. Diese aber haben zumeist eine ganz eigene Sicht auf tolle Geschäftsideen. Leichtfertige Aussagen und Werbesprüche erkennen Investoren sofort und werten diese als Risiken für eine Investition. Die nachfolgenden Sünden sollten Sie unbedingt vermeiden.

In der Welt der Gründer und der Welt der Investoren existieren zum Teil konträre Bewertungen. Investoren wollen an erster Stelle davon überzeugt werden, dass sie ihr Geld in eine sichere Geschäftsidee investieren. Sie können daher zumeist von belastbaren Zahlen und Fakten beeindruckt werden. Auf hohle Phrasen und Werbeversprechen reagieren sie ebenso allergisch, wie auf betriebswirtschaftliche Höhenflüge in den Planzahlen.

Tolle Ideen...

Gründer sind meistens total euphorisch. Sie erzählen begeistert, von ihrer tollen Idee, die ihnen schon lange im Kopf herumgegangen ist und jetzt endlich realisiert wird. Enttäuscht nehmen sie zur Kenntnis, dass die Investoren darauf überhaupt nicht eingehen, sondern einzig wissen wollen, wie hoch die ersten generierten Umsätze sind.

Investoren interessieren sich nur dann für tolle Ideen, wenn diese ihren Wert dadurch beweisen, dass sie Umsätze generieren. Je weiter eine Geschäftsidee entwickelt ist, umso weniger Risiken bietet sie Investoren für ein Scheitern. Alles ohne Umsätze sind Risiken, die Investoren nicht überschauen können oder wollen.

Wettbewerber gibt es keine...

Investoren werden sehr misstrauisch, wenn es angeblich keine Wettbewerber gibt. Die Erfahrung sagt: wo es keinen Wettbewerb gibt, da ist meistens auch kein Markt vorhanden. Auch Aussagen, dass es zwar ein paar Wettbewerber gibt, die aber nicht ernst zu nehmen sind oder die ganze andere Ansätze verfolgen, sind für Investoren Ansatzpunkte für bohrende Fragen.

Geldgeber interessieren sich primär für Märkte, wo Marktanteile durch Wettbewerb gegen schwache oder schlechte Anbieter von Produkten oder Leistungen mit hoher Nachfrage erobert werden können.

Wir werden riesige Umsätze machen...

Nirgendwo gibt es mehr Wunschvorstellungen als bei den Umsatzerwartungen für die kommenden Jahre. Da werden kühne Schätzungen als Planzahlen abgegeben, die sich schon bei den ersten Detailfragen als Kartenhäuser entpuppen. Geringere Umsatzzahlen werden von Investoren nicht negativ bewertet, viel wichtiger sind Richtigkeit und Glaubwürdigkeit der Berechnungen.

Investoren bewerten Unternehmen nie alleine nach Umsatzerwartungen und nur dann, wenn diese realistisch sind. Unternehmen mit realistischen Umsatzerwartungen über 100 Mio. Euro sind für Investoren besonders interessant, da sie i.d.R. ihre Anteile ab dieser Umsatzgrenze mit Gewinn an andere Unternehmen oder Investoren verkaufen können.

...aber erst in fünf Jahren

Gründer, die kühne Umsatzerwartungen in der Zukunft haben, werden immer nach den Umsätzen in den zurückliegenden 12 Monaten befragt. Wenn diese nicht existieren oder weit unter den Umsatzerwartungen liegen, dann muss der Gründer erstklassige und messbare Argumente vorweisen. Ansonsten landet sein Geschäftsmodell in der „runden Ablage“ des Investors, sprich im Papierkorb.

Investoren bevorzugen Unternehmen, die bereits möglichst hohe Umsätze erwirtschaften, weil dies beweist, dass der Businessplan funktioniert und das Risiko des Scheiterns deutlicht minimiert.

Whitepaper "Gründersünden bei der Investorensuche"

In unserem Whitepaper haben wir insgesamt 15 Gründersünden erläutert, die wir bei der Suche von Investoren immer wieder beobachtet haben und die wir Ihnen kostenlos zur Verfügung stellen.

Checkliste "Gründersünden bei der Investorensuche"

Zu unserem Whitepaper haben wir zusätzlich eine Checkliste entwickelt, womit Sie schnell und einfach prüfen können, ob Ihr Geschäftsmodell für die Investorensuchen Gründersünden enthält.

Die Checkliste umfasst 15 „Gründersünden“, die Gründern bei der Investorensuche immer wieder  unterlaufen. Lesen Sie die einzelnen Abschnitte durch und kreuzen Sie jeweils eine von vier Antworten an, die auf Ihr Investorenprojekt am besten zutrifft.

Am Ende zählen Sie zusammen, wie oft Sie jeweils Antwort 1 bis 4 angekreuzt haben und errechnen Ihre Gesamtpunktzahl, anhand der Sie dann in der Auswertung nachlesen können, wie es um Ihr Investorenprojekt steht.

Haben wir Ihr Interesse an der Investorensuche geweckt?

Möchten Sie gerne unseren Consulting-Service in Anspruch nehmen? Dann wäre eine Kontaktaufnahme der nächste Schritt. Wir rufen Sie kostenlos zurück, wenn Sie uns Ihre Wünsche in der nebenstehenden Kontaktbox übermitteln. Für ein unverbindliches Beratungsgespräch erreichen Sie uns auch unter der Telefonnummer +49 (0)221 40 31 57. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail mit Ihren Wünschen.

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