Investorensuche - Gute Ideen, aber kein Geld?

InvestorensucheFehlende oder unzureichende finanzielle Mittel zur Realisierung guter Ideen sind ein Problem, das heute nahezu alle Unternehmen und speziell StartUps haben. Die Kapitalgeber sind sehr, sehr kritisch und investieren nur, „wenn alles passt“.

Die Kapitalbeschaffung und die Suche nach Investoren erfordern eine Vorgehensweise, die exakt auf die Wünsche und Anforderungen der Investoren abgestimmt ist.

Das WMC-Paket "Investorensuche"

Die Vorbereitungen

Wir besprechen gemeinsam Ihr Vorhaben und entscheiden alle Maßnahmen für eine optimale Vorbereitung. Wir erarbeiten einen „Steckbrief“, ein Exposé und ein Pitch Deck Ihres Vorhabens und stellen eine Liste potentieller Investoren zusammen.

Der Investoren-Steckbrief enthält alle wichtigen Eckdaten Ihres Projekts in Kurzform, liefert den Investoren die schnellstmöglichen Informationen "auf einen Blick" und weckt das Interesse.
Das Investoren-Exposé enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente für Ihr Projekt (Execustive Summary).
Das Investoren-Pitch Deck ist eine auf die speziellen Anforderungen von Investoren abgestimmte Zusamenfassung Ihre Projekt in Form einer Präsentation (PPT).

Die Erstkontakte

Wir wählen die potentiellen Investoren für Ihr Vorhaben aus unserer Datenbank aus, stellen die ersten Kontakte durch die Erstinformation „Investoren-Steckbrief“ her. Bei den Interessenten qualifizieren wir die Entscheider und das konkrete Interesse jedes einzelnen Investors. Sie erhalten regelmäßig Kontaktberichte.

Die Auswahl der Geldgeber

In dieser Phase kommt es darauf an, die gewonnenen Interessenten von der Nachhaltigkeit Ihres Vorhabens zu überzeugen. Hierzu übersenden wir das Investoren-Exposé und/oder das Investoren-Pitch Deck und klären in Einzelgesprächen die jeweiligen Detailfragen.

Zuletzt organisieren wir ein erstes Investoren-Meeting, wo Sie und die Entscheider der Investoren sich persönlich kennen lernen, Sie Ihren Businessplan und Ihre Planzahlen präsentieren und wir gemeinsam die nächsten Schritte vereinbaren.

Die Abschlussphase

In einem sog. „Letter of Intent“ erklärt und bekräftigt der einzelne Investor seine Absicht einer Investition. Danach wird der Investor in der sog. „Due Dilligence“ alle Geschäftsvorgänge zumeist durch einen unabhängigen Gutachter prüfen lassen. Nach Klärung weiterer Detailfragen bereiten wir dann die Vertragsverhandlungen vor und begleiten diese bis zum Abschluss.

Whitepaper "Gründersünden bei der Investorensuche"

In unserem Whitepaper haben wir insgesamt 15 Gründersünden erläutert, die wir bei der Suche von Investoren immer wieder beobachtet haben und die wir Ihnen kostenlos zur Verfügung stellen.

Investorensuche

Gründersünden bei der Investorensuche

eBook: How To Start Smart

Das eBook „How To Start Smart“ führt Gründer und Unternehmer durch die kreative Reise von der Geschäftsidee bis zum erfolgreichen Markteintritt und darüber hinaus. Erläutert werden die 10 großen Herausforderungen aller Unternehmer und Startups. In zusätzlichen zehn interaktiven Entwickler-Vorlagen kann jeder seine eigenen kreativen Lösungen gestalten.

Volker Wendeler hat mit Aufgabe 10 "Bist Du bereit für einen Investor?" ebenfalls als Experte zu diesem Buchprojekt beigetragen. Mit dem Worksheet zum Kapitel 10 „Gründersünden bei der Investorensuche“ können Sie prüfen, ob Ihr Geschäftsmodell oder Businessplan für Investoren geeignet ist. Am besten gleich lesen oder herunterladen.

Diese Gründersünden sollten Sie unbedingt vermeiden.

Gründersünden bei der InvestorensucheUnternehmer und Gründer, die Kapital benötigen, umwerben Investoren oftmals mit euphorischen Eigendarstellungen. Diese aber haben zumeist eine ganz eigene Sicht auf tolle Geschäftsideen. Leichtfertige Aussagen und Werbesprüche erkennen Investoren sofort und werten diese als Risiken für eine Investition.

In der Welt der Gründer und der Welt der Investoren existieren zum Teil konträre Bewertungen. Investoren wollen an erster Stelle davon überzeugt werden, dass sie ihr Geld in eine sichere Geschäftsidee investieren. Sie können daher zumeist von belastbaren Zahlen und Fakten beeindruckt werden. Auf hohle Phrasen und Werbeversprechen reagieren sie ebenso allergisch, wie auf betriebswirtschaftliche Höhenflüge in den Planzahlen.

Tolle Ideen...

Gründer sind meistens total euphorisch. Sie erzählen begeistert, von ihrer tollen Idee, die ihnen schon lange im Kopf herumgegangen ist und jetzt endlich realisiert wird. Enttäuscht nehmen sie zur Kenntnis, dass die Investoren darauf überhaupt nicht eingehen, sondern einzig wissen wollen, wie hoch die ersten generierten Umsätze sind.

Investoren interessieren sich nur dann für tolle Ideen, wenn diese ihren Wert dadurch beweisen, dass sie Umsätze generieren. Je weiter eine Geschäftsidee entwickelt ist, umso weniger Risiken bietet sie Investoren für ein Scheitern. Alles ohne Umsätze sind Risiken, die Investoren nicht überschauen können oder wollen.

Wettbewerber gibt es keine...

Investoren werden sehr misstrauisch, wenn es angeblich keine Wettbewerber gibt. Die Erfahrung sagt: wo es keinen Wettbewerb gibt, da ist meistens auch kein Markt vorhanden. Auch Aussagen, dass es zwar ein paar Wettbewerber gibt, die aber nicht ernst zu nehmen sind oder die ganze andere Ansätze verfolgen, sind für Investoren Ansatzpunkte für bohrende Fragen.

Geldgeber interessieren sich primär für Märkte, wo Marktanteile durch Wettbewerb gegen schwache oder schlechte Anbieter von Produkten oder Leistungen mit hoher Nachfrage erobert werden können.

Wir werden riesige Umsätze machen...

Nirgendwo gibt es mehr Wunschvorstellungen als bei den Umsatzerwartungen für die kommenden Jahre. Da werden kühne Schätzungen als Planzahlen abgegeben, die sich schon bei den ersten Detailfragen als Kartenhäuser entpuppen. Geringere Umsatzzahlen werden von Investoren nicht negativ bewertet, viel wichtiger sind Richtigkeit und Glaubwürdigkeit der Berechnungen.

Investoren bewerten Unternehmen nie alleine nach Umsatzerwartungen und nur dann, wenn diese realistisch sind. Unternehmen mit realistischen Umsatzerwartungen über 100 Mio. Euro sind für Investoren besonders interessant, da sie i.d.R. ihre Anteile ab dieser Umsatzgrenze mit Gewinn an andere Unternehmen oder Investoren verkaufen können.

...aber erst in fünf Jahren

Gründer, die kühne Umsatzerwartungen in der Zukunft haben, werden immer nach den Umsätzen in den zurückliegenden 12 Monaten befragt. Wenn diese nicht existieren oder weit unter den Umsatzerwartungen liegen, dann muss der Gründer erstklassige und messbare Argumente vorweisen. Ansonsten landet sein Geschäftsmodell in der „runden Ablage“ des Investors, sprich im Papierkorb.

Investoren bevorzugen Unternehmen, die bereits möglichst hohe Umsätze erwirtschaften, weil dies beweist, dass der Businessplan funktioniert und das Risiko des Scheiterns deutlicht minimiert.

Haben wir Ihr Interesse an der Investorensuche geweckt?

Möchten Sie gerne unseren Consulting-Service in Anspruch nehmen? Dann wäre eine Kontaktaufnahme der nächste Schritt. Wir rufen Sie kostenlos zurück, wenn Sie uns Ihre Wünsche in der nebenstehenden Kontaktbox übermitteln. Für ein unverbindliches Beratungsgespräch erreichen Sie uns auch unter der Telefonnummer +49 (0)221 40 31 57. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail mit Ihren Wünschen.

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