Die Social Media Alternativen

Social Media AlternativenBevor Sie dem Social Media-Hype folgen und vielleicht viel Geld und Arbeit vergeuden, raten wir zu einer genauen Abwägung von Social Media Alternativen. Sie sollten die vielen effizienten Alternativen zu Social Media nicht aus den Augen verlieren.

Alle Details zu diesem Thema und eine ausführliche Anleitung, wie Sie Social Media Alternativen gewinnbringend einsetzen können, sind im WMC-Whitepaper "Social Media Alternativen" zusammengefasst, das Sie weiter unten kostenlos herunterladen können.

Social Media: Die allgemeine Verunsicherung

Die allgemeine Informationslage ist von Euphorie geprägt. Unzählige Experten und zahlreiche Studien verbreiten nahezu täglich neue Erfolgsmeldungen. Aber sind solche Informationen wirklich zuverlässig? Studien Aussagen wie „...geben rund 71,9 Prozent der befragten Unternehmen an, dass Social Media aktuell eine sehr hohe Bedeutung besitzt.“ erzeugen eine Wichtigkeit, die irgendwie blind dafür macht, dass in dieser „Studie“ gerade einmal 136 Unternehmen befragt wurden. Unklar bleibt, ob die Befragten nicht Arbeitsplätze und damit Eigeninteressen im Social Media-Umfeld haben.

Charts, die explodierende Zahlen von Social Network Usern darstellen, lösen bei vielen Verantwortlichen Mitmachkribbeln und Angst vor dem Verpassen eines Megatrends aus, die sich bei genauerem Studium auf Zielgruppen beziehen, mit denen man ohnehin keine Geschäfte machen könnte.
Vielfach werden imponierende Studienergebnisse zitiert, die in Ländern außerhalb von Deutschland ermit-telt wurden und somit für den deutschen Markt wenig bis überhaupt nicht relevant sind. Erfolgsmeldungen über immer neue User von Facebook reduzieren sich bei nüchterner Betrachtung auf Zielgruppen, die allenfalls in B2C-Märkten als potentielle Käufer in Betracht kommen.

Social Media: es gibt auch Flops

Tunlichst verschwiegen werden die zahlreichen Social Media-Flops, die viele Unternehmen ihr Ansehen und viel Geld gekostet haben. Nur ganz selten hört man bspw. davon, dass ein Unternehmen von der Community mit übelsten Schmähungen abgestraft wurde, weil eine über die Social Media-Kanäle verbreitete tolle Heldenstory als gezielte und unwahre Werbekampagne entlarvt wurde.

Oder von der Social Media-Kampagne für ein neues Angebot, das die lieben User flugs in eine Beschwerde- und Frustablassaktion über das Unternehmen umfunktionierten. In diese Kategorie fallen auch Lobhudeleien mit Social Media-Instrumenten über neue Produkte, die von der gnadenlosen Community als vorsätzlich falsche Bewertungen enttarnt wurden und die Verantwortlich ihre Existenzgrundlage gekostet haben.

Durch Social Media wurde der Begriff "Shitstorm" etabliert. Man muss kaum Englisch können, um zu verstehmen, was mit diesem pseudoenglischen Begriff gemeint ist: User äussern ihr Missfallen über ein Unternehmen durch massenhafte unsachliche Äusserungen, die von anderen Unbeteiligten aufgegriffen und dynamisiert werden.

Glauben Sie nicht? Wir stellen Ihnen gerne eine Übersicht aus unserer Sammlung „Social Media Desaster“ mit Quellen zu den herausragendsten Social Media Flops zur Verfügung, damit Sie zumindest diese Fehler nicht auch machen müssen! Einfach per eMail anfordern.

Social Media: Strategie statt Euphorie

Im Geschäftsfeld business-to-business (B2B), wo es um die Kommunikation zwischen Führungskräften in Unternehmen zwecks Anbahnung von Geschäften geht, fehlen bisher jegliche Erfolgsmeldungen über nachweisbare und messbare Ertrags- oder Umsatzsteigerungen durch Social Media Engagement.

Jeder Marketing-Verantwortliche im B2B-Geschäft kennt die Frage nach dem RoI (Return on Investment) seiner Tätigkeiten. Bei einem Social Media-Engagement fehlen indes hierfür alle relevanten Kennzahlen. Befürworter messen Werte wie „Anzahl der Fans“ oder „Fanzuwachs pro Zeit“. Dies mag für Consumer-Marken relevant sein, im B2B-Bereich aber zählt, was am Ende eines Sales Cycles herauskommt: Umsatz und Ertrag. Ein Verkäufer, dem unzureichender Umsatz vorgehalten wird, könnte sich sicherlich nicht damit retten, wenn er auf seine zahlreichen Fans hinweisen würde.

Führungskräften in kleinen oder mittleren Unternehmen sei deshalb dringend angeraten, ihre Entscheidung über ein aktives Social Media Engagement des eigenen Unternehmens sorgfältig und systematisch abzuwickeln. Bewährt hat sich dieser Prozess:

1.    Definition der Erfolgsfaktoren
2.    Beschaffung und Gewichtung von Zahlen und Fakten
3.    Bewertung der Erfüllungsgrade
4.    Bewertung des Gesamtnutzens
5.    Entscheidung

Eine ausführliche Beschreibung enthält die WMC-Checkliste „Social Media Nutzenanalyse“, die Unternehmern dabei hilft, objektive Entscheidungsgrundlagen für oder gegen ein Social Media Engagement zu schaffen:

Social Media Alternativen

Die Erfolgsfaktoren eines Social Media Engagements können in verschiedenen Ansätzen definiert werden. Social Media wird allgemein dem Marketing zugeordnet und als Instrumentarium der Online-Kommunikation genutzt. Ein Erfolgsfaktor wäre also die Art und der Umfang der Berichterstattung über das eigene Unternehmen bzw. die Produkte/Leistungen. Ein weiterer Erfolgsfaktor könnte der Vergleich dieser Berichterstattung zu den Hauptkonkurrenten sein. Oder der Traffic, der durch Soziale Medien auf die eigene Webseite gelenkt wird. Wichtig bei der Definition der Erfolgsfaktoren ist die Auswahl solcher Faktoren, die messbar und reproduzierbar sind.

Die Beschaffung von Zahlen und Fakten kann in Eigenleistung oder durch spezielle Dienstleister realisiert werden. Zumeist reicht es aus, sich auf die Sozialen Medien mit den größten Reichweiten zu beschränken. Für die Gewichtung können Werteskalen von „0 - ganz unwichtig“ bis „10 – sehr wichtig“ gebildet werden. Zur Bewertung der Erfüllungsgrade können die bekannten Schulnoten von 1 bis 6 oder wiederum Werteskalen von 0 bis 10 verwendet werden. Wird das Ganze in Tabellenform durchgeführt, dann resultiert für jeden einzelnen Erfolgsfaktor und den jeweiligen Social Media-Kanal ein Nutzenwert, der durch Addition als Gesamtnutzen bewertet werden kann. Idealerweise wird diese Entscheidungsmatrix ebenso auch für die klassischen Marketing-Instrumente angefertigt, die bisher schon im Unternehmen erfolgreich eingesetzt werden. Im Ergebnis erhält der Unternehmer gesicherte Entscheidungsgrundlagen für oder gegen ein eigenes aktives Social Media-Engagement seines Unternehmens.

Social Media: So finden Sie Alternativen

Eine Entscheidung gegen ein aktives Social Media-Engagement bedeutet keinesfalls eine Absage an einen direkten Online-Dialog mit gewerblichen Zielkunden im B2B-Geschäft. Gerade kleinen und mittleren Un-ternehmen (KMU) bietet sich eine Vielzahl effizienter Alternativen.

1. Strukturieren Sie Ihren Sales Cycle

Wenn Sie den typischen Marketing- und Verkaufsprozess in fünf Phasen gliedern, dann können Sie jede Phase gezielt durch klassische Instrumente im Online-Marketing unterstützen:

1.    Aufmerksamkeit erregen
2.    Interesse wecken
3.    Angebot abgeben
4.    Entscheidung begleiten
5.    Auftrag abschließen

2. Machen Sie Ihre Webseite zum Kommunikationszentrum

Wenn Sie Ihre Firmenwebseite als Kommunikationszentrum umgestalten, dann können Sie über gezielte Informations- und Dialogangebote mit Ihren Zielgruppen kommunizieren. Dies funktioniert natürlich nicht mit der herkömmlichen Webseite, wo die Eigendarstellung im Vordergrund steht und Kommunikationsele-mente fehlen. Die Nutzung als Kommunikationszentrum setzt ebenso voraus, dass die thematischen Web-seiten in den Suchmaschinen optimal platziert sind, eine hohe Popularität haben und alle modernen In-strumente für Kommunikation und Dialog bietet. Ob eine Webseite diesen Anforderungen entspricht, kann recht einfach anhand von Checklisten ermittelt werden, z.B. (Auszug):

  • Hat die Webseite eine Top-Position in den Suchergebnissen der Suchmaschinen?
  • Hat die Webseite einen hohen Pagerank bzw. einen guten Alexa-Rank?
  • Hat die Webseite eine ausreichende Anzahl hochwertiger Backlinks?
  • Hat die Webseite eine optimale interne und externe Verlinkung?
  • Bietet die Webseite moderne Funktionen zur Kommunikation?
  • Generiert die Webseite regelmäßig Kontakte und Sales Leads?


Bei Nein- oder Weiß-Nicht-Antworten sollte detailliert geprüft werden, ob und wo die Webseite Optimierungspotenziale hat.

Die Überprüfung der Webseite ist besonders anschaulich, wenn die Kriterien der eigenen Webseite mit denen eines Hauptkonkurrenten in einem Konkurrenzvergleich gegenüber gestellt werden.

Wir bieten Ihnen diesen Konkurrenzvergleich zu einem zeitlich begrenzten Sonderpreis an:

3. Erregen Sie mehr Aufmerksamkeit als Ihre Konkurrenten

Dies setzt voraus, dass die Aktivitäten der Hauptkonkurrenten bekannt sind und fortlaufend beobachtet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass den Zielkunden Alleinstellungsmerkmale präsentiert werden können, die das eigene Unternehmen deutlich von den Konkurrenten unterscheiden. In der heutigen Informationsüberflutung erreicht nur das Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, das seinen Kunden eindeutige Identifikationsmerkmale bietet.

Auf dieser Grundlage ist es leicht, bspw. über Veröffentlichungen von Pressemitteilungen in Presseportalen oder klassischen Medien Besucher auf sog. Landingpages zu lenken, wo diese klare Verkaufsargumente (USP) vorfinden. Dies gelingt auch durch klassische Mailing- oder eMail-Aktionen. Erfolgsentscheidend sind ganz gezielte Handlungsvorschläge (Call to Action), womit die Besucher ihr Interesse bekunden und einen Dialog einleiten können.

4. Wecken Sie Interesse durch Nutzen, Mehrwert und Erlebnisse.

Das Zauberwort des erfolgreichen Internetauftritts heißt „Konversion“: Informationssuchende sollen aus einer Suchmaschine auf die Webseite gelenkt, dort in einen Interessenten und später in einen Käufer oder Kunden konvertiert werden. Dies funktioniert perfekt, wenn die entsprechenden Instrumente auf der Web-seite angeboten werden.

Leider weisen viele Webseiten „Konversionskiller“ auf, die Besucher abschrecken und die Konversion zunichte machen. Hierzu gehören fehlender Nutzen, Textlastigkeit, schwer verständliche Inhalte, schlechte oder fehlende Differenzierung von Konkurrenten, fehlende Aktionsangebote, fehlende Handlungsangebote und viele andere mehr.

Im WMC-Whitepaper „Online-Marketing-Tipps für höherere Konversionsraten“ ist dies detailliert erläutert. Mit der darin enthaltenen Checkliste können Sie schnell und einfach die Stärken und Schwächen Ihrer Webpräsenz analysieren:

Die Abgabe von Angeboten in Phase 3 kann jederzeit über die Webseite abgewickelt werden, z.B. durch entsprechende Downloadangebote oder spezielle Kurzabfragen von Parametern für eine automatische Angebotserstellung plus Versand als eMail an den Anforderer.

5. Führen Sie Verkaufsgespräche im Web

Die Mehrzahl der Webseiten sind als Pin- oder Plakatwände konstruiert, wo viele Informationen plakatiert werden, aber kein Dialog stattfindet. Es werden keine Ansprechpartner genannt, geschweige denn persönlich vorgestellt. Kontaktformulare sind viel zu kompliziert und die Abfrage einer Unmenge eigentlich über-flüssiger Pflichtfelder schreckt Besucher ab.

Um die Phase 4 über die Webseite zu realisieren, muss zum Interessenten eine Vertrauensbasis geschaffen werden, damit er von sich aus die Bereitschaft zur persönlichen Kontaktaufnahme signalisiert. Dies beginnt mit einer vertrauenerweckenden Vorstellung des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und der persönli-chen Ansprechpartner. Weiterhin sind ständige Kontaktangebote über alle Kommunikationskanäle erforderlich, also Aufforderungen zum Anruf, eMail, Schreiben, Fax oder gar Besuch. Die Entscheidungsbegleitung in Phase 4 wird durch Web-Angebote von Verkaufsargumenten unterstützt, die per eMail verschickt oder als Downloads heruntergeladen werden können.

Ist ein persönlicher Kontakt hergestellt, dann liegt es am Verhandlungsgeschick des Ansprechpartners, einen Auftrag abzuschließen. Phase 5 kann aber auch durch ein Online-Shopping-Modul realisiert werden, sofern die angebotenen Produkte oder Leistungen hierfür geeignet, d.h. wenig beratungsintensiv sind.

Jedes dieser klassischen Instrumente ist praxisbewährt und bietet im Gegensatz zu den derzeitigen Social Media-Instrumenten alle notwendigen Kennzahlen einer exakten Erfolgsmessung oder Return on Invest-ment-Berechnung.

Haben wir Ihr Interesse an Marketinginstrumenten geweckt?

Möchten Sie gerne unsere individuelle Marketingberatung in Anspruch nehmen? Dann wäre eine Kontaktaufnahme der nächste Schritt. Wir rufen Sie kostenlos zurück, wenn Sie uns Ihre Wünsche in der nebenstehenden Kontaktbox übermitteln. Für ein unverbindliches Beratungsgespräch erreichen Sie uns auch unter der Telefonnummer +49 (0)221 40 31 57. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail mit Ihren Wünschen. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!

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