Workshop Content Marketing in 10 Schritten

Workshop-Content-MarketingContent Marketing ist eines der vielen neuen Buzzwords. Jeder redet davon, aber keiner weiß so richtig etwas damit anzufangen. Man weiß, dass Content Marketing bedeutet, die Zielgruppe mit hochwertigen Inhalten anzusprechen, zu informieren und zu unterhalten. Aber wie funktioniert das genau? In unserem Workshop lernen Sie in 10 Schritten, wie Sie Ihre Webseiten-Inhalte optimal gestalten:

Workshop Content Marketing

  1. Die Wunschkunden definieren.
  2. Den Kontaktverlauf der Wunschkunden definieren.
  3. Die Kontaktziele definieren.
  4. Die Meinungsbildner definieren.
  5. Den inhaltlichen Rahmen definieren.
  6. Die inhaltliche Aufmachung definieren.
  7. Den Markt und die Medien beobachten.
  8. Einen Themen- und Redaktionsplan erstellen.
  9. Einen SEO-Plan erstellen.
  10. Die Erfolge überwachen.

Workshop Content Marketing: die Zielgruppe

  • verkaufs- und marketingorientierte Führungskräfte
  • Verkaufsmitarbeiter im Innen- und Außendienst
  • Mitarbeiter Kundendienst und Service
  • Einsteiger im Verkauf, Vertrieb und Marketing

Workshop Content Marketing: die Teilnehmerzahl

  • als Wissensseminar: 10 bis 50 Teilnehmer
  • als Workshop mit Gruppenarbeiten: 10 bis 20 Teilnehmer

Workshop Content Marketing: der Zeitrahmen

  • wahlweise 1 oder 2 Tage
  • einzelne Module 2-4 Stunden

1. Die Wunschkunden definieren.

Sie benötigen natürlich eine Firmenwebseite, die auf Content Marketing ausgerichtet sein muss. Die Firmenwebseite muss den modernen Standards entsprechen und jede Form der Kommunikation unter-stützen. Um dies zu erreichen, empfiehlt es sich, einen Prozess von 10 Schritten abzuarbeiten.

Die diffuse „Zielgruppe“ sollte durch eine möglichst exakte Beschreibung der Wunschkunden ersetzt werden, neudeutsch „Customer Persona“. Dies sollte möglichst mit der Persona-Methodik erfolgen, damit die unterschiedlichen Einstellungen, Wünsche und Lebensgewohnheiten der Personen berücksichtigt werden, die Sie mit Ihren speziellen Inhalten ansprechen möchten. Jeder Wunschkunde erhält als Person einen fiktiven Namen, der das Geschlecht ausdrückt und den man sich gut merken kann. Zusätzlich kann es hilfreich sein, auch die Negativkunden zu definieren, die Sie keinesfalls ansprechen wollen.

2. Den Kontaktverlauf der Wunschkunden definieren.

Ihr Content soll Ihre Wunschkunden in allen Phasen des Kontaktverlaufs Nutzen und Mehrwert bieten. Das fängt mit dem Erstkontakt an, bei dem Sie ihn für Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Leistungen in-spirieren. Klappt das, dann will er in der nächsten Phase mehr erfahren. Sind die von Ihnen gelieferten Informationen für ihn nützlich, dann favorisiert er jetzt Ihr Informationsangebot. Hat er eine konkrete Kaufabsicht, dann wird er danach Preisen und Konditionen suchen und im Idealfall einen Abschluss tätigen. In der Praxis verlässt ein Wunschkunde dazwischen meistens die Webseite und kehrt bei Gefallen wieder zurück. Speziell dann müssen Sie ihm Berührungspunkte anbieten, damit er sich schnell wieder zurecht-findet.

3. Die Kontaktziele definieren.

Es macht einen grossen Unterschied, ob Sie mit Ihrem Contentangebot „nur“ Traffic generieren oder Kauf-abschlüsse tätigen möchten. Generelle Kontaktziele sind: Suchende anziehen, Besucher überzeugen, Interessenten gewinnen, Kunden begeistern und zu Multiplikatoren qualifizieren.

Möglichst viele Suchende auf die Webseite lenken ist üblicherweise das erste Ziel. Dazu braucht es Meinungsbildner, die Ihnen dabei helfen, Ihre Firmenwebseite und Ihren Content bekannt zu machen.

4. Die Meinungsbildner definieren.

Meinungsbildner oder neudeutsch „Influencer“ sind Medien und Personen, die von Ihren Wunschkunden bevorzugt zur Information über Unternehmen, Produkte oder Leistungen genutzt werden. Dazu gehören heute die Social Media, Blogs, Webportale, Ratgeberseiten, Communities, Journalisten und Redakteure, ggf. auch Politiker. Zu diesen Meinungsbildnern müssen nun gute Beziehungen aufgebaut werden, indem Sie diese mit immer aktuellen Informationen über Ihre besonders vorteilhaften Content-Angebote aus-statten.

5. Den inhaltlichen Rahmen definieren.

Sie können nicht allen Wunschkunden alle Inhalte anbieten, sondern müssen sich zumeist auf einen engen inhaltlichen Rahmen konzentrieren, neudeutsch: „Content Framework“, der zu Ihrem Unternehmen passt. Beliebt sind Ratgeber, Infografiken, Einkaufshilfen, Produktbeschreibungen, Fallstudien und Kunden-empfehlungen, jeweils als illustrierte Texte oder Videos. Parallel können Sie auch Ihren Wunschkunden Gelegenheiten zur interaktiven Beteiligung durch Gastbeiträge, Bewertungen, Blogbeiträge und persön-liche Empfehlungen geben.

6. Die inhaltliche Aufmachung definieren.

Hochwertiger Content ist nicht nur fehlerfreier und gut strukturierter Text. Es ist wichtig, die Inhalte auch optisch ansprechend aufzuarbeiten. An erster Stelle geschieht dies durch Fotos, Grafiken oder Illustrationen, aber auch durch Animationen, eingebundene Videos, Präsentationen, Diaschauen oder Fotogalerien.

7. Den Markt und die Medien beobachten.

Genauso, wie Sie die Meinungsbildner kennen müssen, sollten Sie immer genauestens informiert sein, welche Informationen gerade im Markt oder in den Medien besonders populär sein. Hierzu sollten Sie die Meinungsbildner in Ihren Marktsegmenten und deren Publikationen möglichst täglich beobachten. Das Schlimmste, was Ihnen passieren kann, ist die Veröffentlichung einer „brandneuen“ Meldung, die bereits Tage vorher durch die Medien gelaufen ist.

8. Einen Themen- und Redaktionsplan erstellen.

Mit den vorher erläuterten Vorarbeiten können Sie nun einen für Ihr Unternehmen passenden Themenplan mit Inhalten zusammenstellen, von denen Sie wissen, dass Ihre Wunschkunden sich dafür interessieren. Am Ende fügen Sie einen Kalender hinzu, worin Sie eintragen, wann und wo Sie die einzelnen Themen ver-öffentlichen wollen.

9. Einen SEO-Plan erstellen.

Ohne Suchmaschinen läuft heute kein Geschäft mehr. Über 95% der Konsumenten informieren sich heute vor einem Kauf durch Einsatz von Suchmaschinen über Unternehmen, Produkte und Leistungen. Deshalb ist es unabdingbar, dass alle Contentangebote auch wirklich an prominenter Stelle im Internet auffindbar sind. Dazu braucht es eine regelmässige Analyse der gebräuchlichen Keywords. Es nutzt nichts, wenn man einen tollen Produktbegriff definiert, nach dem niemand in den Suchmaschinen sucht. Es nutzt aber auch nichts, wenn man Keywords mit hohem Suchvolumen verwendet, die aber ebenso auch alle Konkurrenten verwenden. Hier entscheidet der richtige Mix aus Suchvolumen und Platzierungschancen.

10. Die Erfolge überwachen.

Am Ende des Ablaufplans steht die Erfolgsüberwachung. Analysetools wie Google-Analytics oder Google Search Console sind kostenlos nutzbar und enthalten alle notwendigen Auswertungen, um Erfolge oder Misserfolge von Content Marketing Aktionen genau zu messen.

Haben wir Ihr Interesse am Content-Marketing-Workshop geweckt?

Dann wäre eine Kontaktaufnahme der nächste Schritt. Wir rufen Sie kostenlos zurück, wenn Sie uns Ihre Wünsche in der nebenstehenden Kontaktbox übermitteln. Für ein unverbindliches Beratungsgespräch erreichen Sie uns auch unter der Telefonnummer +49 (0)221 40 31 57. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail mit Ihren Wünschen.

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Lesen Sie im Fachartikel von Volker Wendeler, dass das leichter ist als Sie denken!

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